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Die
Gründung des heutigen Museums erfolgte am 21. August 1965 mit der
Eröffnung der Heimatstube Oberaden. Als Sammlungsgegenstände
zeigte man römische Fundstücke aus dem Oberadener Lager und bäuerliche
Gegenstände, die teilweise Leihgaben aus der Bevölkerung Oberadens
darstellten.
Damit
fand eine durch Pfarrer Otto Prein schon 1905 angestoßene
Entwicklung ein erfolgreiches Ende.
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Die
Gründung des Museums war vor allem mit dem Wunsch verbunden, Fundstücke
aus dem Römerlager Oberaden ausstellen zu können. Einem Kreis
engagierter Bürger, unter Leitung von Albin Seibert, dem damaligen
Kulturausschussvorsitzenden der Gemeinde Oberaden, ist es zu danken,
dass dieses Vorhaben in die Realität umgesetzt wurde.
Die
Heimatstube fand ihr Domizil in fünf Räumen des 1958 fertig
gestellten Rathauses der Gemeinde Oberaden, in dem sich das
Stadtmuseum und die städtische Galerie „sohle 1“ heute noch
befinden.
Das
Museum stellt mittlerweile eine wichtige Kulturinstitution im Leben
und Denken der Bürger Bergkamens dar.
Bedeutende
Meilensteine waren auf diesem Weg die Gründung des Vereins der
Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e. V. im Jahre
1988, die Neueinrichtung des Museums mit Fördermitteln des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe und die Neueröffnung 1989 sowie
ein Jahr später der Umzug der städtischen Galerie „sohle 1“
ins Gebäude des Stadtmuseums.
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Zeitungsartikel des
Hellweger Anzeiger vom 23.08.1965 über die Heimatstube.
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Seit
der Neueinrichtung sind folgende Ausstellungsschwerpunkte zu
besichtigen:
Inzwischen
wurden die Sammlungen ergänzt und erweitert durch einen
„Tante-Emma-Laden“, ein Friseurgeschäft der 1950er Jahre und eine Abteilung zur Geschichte der
Bergarbeiterbewegung.
Darüber hinaus wurde ein
Sonderausstellungsraum eingerichtet. Hier werden seitdem wechselnde
kulturhistorische Ausstellungen gezeigt. Als weiterer
„Museumsbausteine“ kamen eine römische Taverne – mit Mühlstein
und Backofen – hinzu, sowie ein Historisches Klassenzimmer, die museumspädagogisch genutzt werden.
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