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Otto Friedrich
Prein wurde am 12.11.1867 als Sohn eines Grubenverwalters in Dortmund-Husen geboren. Nach seiner Reifeprüfung am
Dionysium-Gymnasium in Rheine, studierte er Theologie in Thübingen, Halle und Bonn .Die theologischen Prüfungen legte er 1892 und
1894 ab. Von 1893 bis1906
amtierte der Seelsorger in
der lutherischen Kirchengemeinde Methler zu der auch Oberaden gehört.
In Hohenlimburg war er von 1907 bis 1936 Ortschulinspektor. Am
Neujahrsmorgen 1945 erlitt er einen Oberschenkelhalsbruch dem er am
28.04.1945 erlag. Erst 1949 wurde er der Pfarrersgruft zu
Hohenlimburg beigesetzt. Aus
seiner ersten Ehe mit Pfarrerstochter Maria Ploeger hatte er drei
Kinder. Seine Frau starb 1918 weshalb er fünf Jahre später Adda
Wiegand zu seiner Frau machte.
Das geschichtliche
Interesse galt zunächst der Entwicklung
der Kirche in Methler und deren Sprengel doch eine Urkunde
aus dem Jahre 1461 änderte sein Forschungsziel. Daraus ergab sich
eine Namenswandlung einer früheren
Bauernschaft von "Else" zu "Elsey".
Nachdem Otto Prein
von einem Fachgelehrten die Zustimmung zu seiner Meinung eingeholt
hatte, glaubte er die Zusammenhänge
"Else" = "Aliso" und
"Elison" = "Seseke" gefunden zu haben.
Als ein Bauer ihm eigenartige Scherben aus einer Mergelkuhle übergab,
suchte Otto selbst erfolgreich mit
einem Spaten im Gelände "op de Borg". Damit waren die
ersten Spuren des Römerlagers gefunden. Bei den Untersuchungen
alter und neuer Quellen eignete er sich die Sprachen: Latein,
Griechisch und das Plattdeutsch an.
Otto Prein
bezeichnete sich selbst als Autodidakt auf dem Gebiet der Archäologie. Aufgrund seiner
Kenntnisse konnten noch größere Fundergebnisse erzielt werden, an
denen er aber nicht beteiligt war.
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